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Fragen zu Spendenaufruf für Jugendarbeit

Liisa 16.12.2017 um 16:50 Uhr
Registriert seit 22.06.2006 733 Foren Beiträge

Die Spenden für Jugendarbeit sollen z.B. Jugendlichen zu gute kommen, deren Familien auch die recht günstigen Verwaltungsgebühren eines DFG-Schüleraustausches nicht oder nur schwer nur aufbringen können. Gut so.
Und wenn genügend Spenden zusammenkommen, muss nirgendwo sonst gespart werden.

Weiterhin bin ich allerdings der Meinung, dass keine 10-12 Leute für das Aussuchen der Musikgruppen wirklich nötig sind.
Wenn die Reise allerdings gleichzeitig als Austausch der DFG-Ehrenamlichen untereinender dient und gewissemaßeneine Belohnung für jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit darstellt, warum nicht.

Ralf 16.12.2017 um 17:53 Uhr
Registriert seit 10.06.2006 95 Foren Beiträge

Liisa schrieb:

Wenn die Reise allerdings gleichzeitig als Austausch der DFG-Ehrenamlichen untereinender dient und gewissemaßeneine Belohnung für jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit darstellt, warum nicht.

Gut, dass hier direkter Austausch mit Hubert stattfand.

Jedoch möchte ich hier richtigstellend und informierend eingreifen:

Die Teilnahme an der KulturTagung oder an einer Bundeshauptversammlung stellt keine Belohnung dar.
Auf diesen Tagungen wird intensiv gearbeitet. Einfach mal die Berichte dazu lesen.

Die DFG Satzung untersagt eindeutig, dass Mitglieder für ihre ehrenamtliche Tätigkeit belohnt werden. Aufwände werden erstattet und das nach klaren Richtlinien.

In den Raum gestellte Annahmen (die haltlos sind) demotivieren DFG Mitglieder, die über Jahre z.B. im Kulturbereich aktiv sind.

Der Kulturbereich in der DFG ist mittlerweile der wichtigste Bereich geworden, um eine Außenwirkung für die DFG (und damit Finnland) zu erreichen.
Wir sollten gemeinsam überlegen, wie wir diesen Bereich stärker unterstützen können.

Und bevor Aussagen über das Vorgehen der Kulturreferenten in Land und Bund getan werden: Bitte über deren Arbeit informieren, warum so vorgegangen wird.

Liisa 16.12.2017 um 18:17 Uhr
Registriert seit 22.06.2006 733 Foren Beiträge

Es bereichert sich niemand, das habe ich nie unterstellt.

Sicherlich werden nicht mal alle entstandenen Kosten in Rechnung gestellt, wie ich die DFG-Erhrenamtlichen kenne.

Nur die Personezahlen überraschen etwas.

renate 16.12.2017 um 18:56 Uhr
Registriert seit 10.06.2006 243 Foren Beiträge

Die teilnehmenden Personen decken möglichst viele Landesvereine ab. Die Kulturreferenten der einzelnen Landesvereine „bestellen“ die Musikgruppen für die Landesvereine. Deshalb sind 10 bis 12 Personen angemessen. Das Ergebnis der Kulturtagung ist dann der Kulturkalender.

Lea 17.12.2017 um 09:11 Uhr
Registriert seit 30.01.2007 2177 Foren Beiträge

Nur noch zur Ergänzung und Klarstellung, warum die KuTa (weiterhin) in Helsinki stattfindet, da diese Diskussion auch unter uns Kulturreferenten mehrfach geführt wurde, wie notwendig dies ist: Für die meisten Kulturreferenten ist der persönliche Austausch, Erfahrungsaustausch etc. untereinander sehr wichtig (da nur DANN für sie die Möglichkeit besteht, sonst sehen sich die KuRefs nie, außer ggf. auf der BHV), außerdem erhält man über ein Video NIE den Eindruck, den man bei einem Liveauftritt erhält!!
Und Schlussendlich kommt man nicht zur zum zuhören und auswählen dorthin. Die logistisch schwierigste Arbeit ist der Kulturkalender, d.h. die Tourneen vorzuplanen und räumlich sowie zeitlich abzusprechen. Und wie Jana schon schreibt, wäre es viel teurer die Künstler hierher zu bringen. So können vor Ort die meisten Fragen hinsichtlich Terminplanung, Technik etc. schon geklärt werden, auch mit den Künstlern, was für alle die ganze Sache vereinfacht.

Und letzendlich entscheidet jeder Landesverein für sich, ob und wer auf die KuTa geschickt wird und was bezahlt wird. Die Bundes-DFG übernimmt nur die Reisekosten der Bundesreferenten! Die Teilnehmer kommen z.T. aber auch bei Freunden oder Familie unter und zahlen so einiges aus eigener Tasche!

… und ich persönlich finde es Schade, dass die genaue Vorgehensweise bzw. die Arbeitsweise der einzelnen Landekulturreferenten und des Bundeskulturreferates vielen DFGlern gar nicht bzw. in einem nur sehr geringen Umfang bekannt. ist. Die Ehrenamtlichen stecken gerade in die Kulturarbeit sehr, sehr viel Arbeit und vor allem Zeit!

flask007 17.12.2017 um 09:16 Uhr
Registriert seit 23.10.2013 24 Foren Beiträge

Ich finde die Diskussion als neutrale Beobachter höchst interessant.
Zumal es zeigt, dass im Verein etwas passiert und auch darüber fair diskutiert wird. Das ist ein gutes Zeichen.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Vorstand und weitere Ehrenamtlichen hervorragende und sinnvolle Arbeit leisten. Das steht außer Frage! Und wurde nicht angezweifelt.

Es geht in der Diskussion um eine finanzielle Umverteilung.

Selbstverständlich muss im Verein von Jahr zu Jahr immer wieder über die Ausgaben für Projekte gesprochen, hinterfragt und entschieden werden. Nur so lebt ein Verein. Das kostet Nerven und Zeit, ist aber wichtig. Für die Mitglieder müssen die Entscheidungen nachvollziehbar sein und das geht nur, wenn die Prozesse transparent gestaltet werden.

renate 17.12.2017 um 09:54 Uhr
Registriert seit 10.06.2006 243 Foren Beiträge

Ich halte es auch für sinnvoll, dass die Kulturtagung in Helsinki stattfindet. Man hat dort auch die räumliche Nähe zur Sibelius-Akademie. Das persönliche Treffen aller Beteiligten ist einfach wichtig, weil dabei der Austausch besser ist als bei einer Videokonferenz. Hinter der Erstellung des Kulturkalenders steckt sicherlich mehr Arbeit und Engagement, als in meinem kurzen Kommentar zum Ausdruck kommt.

Liisa 17.12.2017 um 10:29 Uhr
Registriert seit 22.06.2006 733 Foren Beiträge

Was wir hier lernen: KuTa ist eine wichtige Arbeitstagung, die viel mehr beinhaltet als das reine Aussuchen der Künsteler. Planung, Koordination, Austausch … Arbeit eben.

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