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Tuska-Festival in Helsinki

Ein weiteres Jahr reiht sich in die Erfolgsgeschichte des Festivals ein.

von MoinMoiNews , 02.07.2018 — 0 Kommentare

Ein Fan auf dem Tuska 2018 © Jesse Kämäräinen

Am Freitag hieß es in der finnischen Hauptstadt wieder Horns Up für alle Fans des Schwermetalls, als das 21. Tuska-Festival seine Tore öffnete. Den Anfang machte die dänische Death Metal-Band Baest, gefolgt von Crowbar, Tribulation, Turmion Kätilöt und Moonsorrow. Die deutsche Band Kreator war am Samstag zu sehen, außerdem The 69 Eyes, Mokoma, Emperor und der französische Gigant Gojira. Vor drei Bühnen feierten die Fans bis tief in die Nacht.

Abseits der Bühnen gab es einen erstmaligen Stipendiaten zu feiern. Nachdem im letzten Jahr zu Ehren des 20-jährigen Jubiläums des Festivals ein Wohltätigkeitsfond gegründet worden war, vergab eine Jury aus Musikern und bekannten Persönlichkeiten der Branche ein Stipendium von 4.000€ an Girls Rock! Finland. Der 2012 gegründete Verein organisiert Bandcamps, Workshops und Musikevents und unterstützt Mädchen, junge Frauen sowie Trans- und nichtbinäre Personen dabei, ihren eigenen Weg in der Musikbranche zu finden. Am Samstag wurde außerdem die finnische Stadt Lemi zum Capital of Metal gekürt. Außenminister Meira Pappi übergab Bürgermeister Jussi Stoor den Titel.

Am ersten Tag zählte das Festival bereits 12.000 Besucher. Insgesamt kamen in diesem Jahr 34.000 Fans nach Helsinki. Das Tuska-Festival fand zum ersten Mal im Jahr 1998 statt, ist seitdem kontinuierlich gewachsen und gehört heute zu den größten Metal-Festivals in Finnland. Die Bezeichnung Tuska, die gewöhnlich anstelle des offiziellen Namens Tuska Open Air Metal Festival verwendet wird, leitet sich vom finnischen Wort für Schmerz ab. Auf dem Festivalgelände in Suvilahti, einem ehemaligen Energieproduktionsstandort im Norden von Helsinki, treten jedes Jahr Bands aus Skandinavien und Europa auf den Freiluftbühnen Inferno, Sue und Radio Rock auf. Nach dem Festivaltag spielen zudem meist ausschließlich finnische Bands in Clubs, die über das gesamte Stadtzentrum verteilt sind. Auch auf dem Festivalgelände hat sich das Programm erweitert: Auf der Bühne Solmusali gab es in diesem Jahr Filmvorführungen und Podiumsdiskussionen zu Themen wie Ethik und Nostalgie im Metal.

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