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Ailos Reise ab 14. Februar 2019 im Kino

Am 14.02.2019 startet der Film "Ailos Reise" in den deutschen Kinos. In Finnland, wo er bereits seit drei Wochen in den Kinos läuft, ist der Film sehr erfolgreich. Der Zulauf liegt jetzt bei 86.000 Besuchern und damit über dem Zuspruch, den der Film "Die Reise der Pinguine" erfahren hat.

von DFGZentrale , 04.02.2019 — 0 Kommentare

© © 2019 Valdés - Borsalino Productions – Gaumont – MRP Matila Röhr Productions

Weiße Weite, soweit das Auge reicht – das ist die Landschaft Lapplands im Spätherbst. Inmitten dieser kommt Ailo zu Welt, ein Rentier-Junge. Und genauso, wie hier Schönheit und Kälte aufeinandertreffen, gehen auch Leben und Tod dicht nebeneinander her in diesem Naturfilm. Für ein Rentierkind gilt in der Wildnis die „Fünf-Minuten-Regel“: Es muss jeweils binnen fünf Minuten stehen, laufen und schwimmen können, sonst hat es kaum Überlebenschancen. In dieser erstaunlich nah gefilmten Dokumentation erleben wir, wie der neugeborene Ailo es zittrig schafft, sich zum ersten Mal auf seine hohen Beine zu stellen – während seine Mutter zaudert, ihn allein zurückzulassen. Denn sie hatte sich aufgrund der verfrühten Geburt von ihrer in die Hochebene ziehenden Herde entfernen müssen. Die Herde aber bietet Schutz, und mit einem Kleinen im Schlepptau ist der Weg noch beschwerlicher. Doch sie besinnt sich und entscheidet sich für ihr Junges. Um die Nähe seiner Mutter einzuhalten und mit ihr die anderen wieder einzuholen, muss Ailo sich anstrengen. Wir begleiten ihn während des Films fast ein Jahr lang. Dabei wird Ailo erwachsener und wir erfahren viel über seine Ernährung, die Jahreszeiten in Lappland, natürliche und zivilisationsbedingte Feinde und lernen weitere Bewohner der Tundra kennen. Wir sehen, wie die Rentiere gefährliche Begegnungen mit Wölfen, Adlern oder Vielfraßen meistern. Und treffen harmlose Begleiter wie Polarfüchse, Lemminge, Eichhörnchen und Hermeline. Speziell dieses kleine, aber für Rentiere ungefährliches Raubtier, hat irrwitzige Auftritte. Es erinnert in seiner aufgekratzten Art an Figuren alter Disney-Filme – und Disneys Darstellungen basierten wiederum auf genauen Tierbeobachtungen.

Der französischen Regisseur und Biologe Guillaume Maidatchevsky und sein Team drehten unter extremen Bedingungen. Sie zogen wochenlang mit der Herde, dadurch erleben wir alles intensiv mit und können seltene, leider immer seltener werdende Tiere genau beobachten. Anders als in üblichen Dokumentationen ist Ailos Weg in eine Geschichte eingebettet, wodurch die Charaktere deutlicher hervortreten und wir insgesamt in ein flüssig erzähltes Abenteuer eintauchen. Die begleitende Erzählstimme stammt von Anke Engelke, sie hält optimal die Waage zwischen sachlicher und empathischer Schilderung. Ein wahrer und wertvoller Natur-und Familienfilm, der nicht nur erstaunlich schön ist, sondern auch bewusst macht, was klimatische Veränderungen bewirken. Deswegen unterstützt, wer ein Ticket kauft, mit 10 Cent die Arbeit des World Wide Fund For Nature (WWF).

Imke Staats

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