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Ein Licht in der Dunkelheit


Vom 4. bis zum 8. Januar brachte das Festival Lux Helsinki eine dringend benötigte Portion Licht und Farben in die winterlich-düstere Hauptstadt.

von MoinMoiNews , 11.01.2020 — 0 Kommentare

Ivo Schoofs: Large Fire Tornado © Superreel/STT Info


Der Jahresbeginn ist in Finnland eine dunkle Zeit, in der die Sonne sich höchstens für ein paar Stunden am Tag zeigt – wenn überhaupt. Um dem entgegenzuwirken, gibt es das Festival Lux Helsinki. Für fünf Tage erstrahlt die Hauptstadt im Licht von Kunstwerken aus Finnland und der Welt. Was 2009 mit einer einzelnen Installation begann, hat sich 2020 zu einem Volksfest mit 24 Lichtinstallationen, tausend Lichtquellen und insgesamt mehr als 600.000 Besucher*innen entwickelt.

Die teilnehmenden Künstler*innen kamen in diesem Jahr aus Schweden, Finnland, Dänemark, Litauen, Tschechien, Österreich, der Türkei und den Niederlanden. Internationalität sei ein immer wichtigerer Aspekt für ein wachsendes Festival, so Kuratorin Susa Nokelainen. Der Dialog zwischen Festivals und Künstler*innen bereichere beide Seiten und biete ihnen die Möglichkeit, voneinander zu lernen.

Im Zentrum des Festivals stand ein Fußweg durch die Helsinkier Innenstadt, der am Senatsplatz begann und ein gutes Stück weiter nördlich in der Nähe des Tarja Halonen-Parks endete. Wer den leuchtenden Lux-Schildern folgte, konnte unter anderem den sonst weißen Helsinkier Dom im Schein farbiger Projektionen erstrahlen sehen („SunWind“ von Teresa Mar aus Österreich), auf dem Innenhof des Forsthauses eine schaurige Show aus Licht und Sound verfolgen, die von H. P. Lovecrafts „Die Farbe aus dem All“ inspiriert ist („The Colour out of Space“ von der tschechischen Gruppe 3dsense), im Park Kaisaniemi durch eine Allee aus Laternen flanieren, die von Schüler*innen mehrerer Schulen gebastelt wurden, und nahe dem Botanischen Garten einen echten Feuertornado bestaunen („Large Fire Tornado“ von Ivo Schoofs aus den Niederlanden). Bilder der Kunstwerke gibt es auf Instagram unter #luxhelsinki zu sehen.

Neben der Route im Zentrum präsentierte das Festival zum zweiten Mal in seiner Geschichte auch ausgelagerte Kunstwerke, etwa auf der Insel Korkeasaari. Die dortigen Installationen wurden bereits am ersten Weihnachtsfeiertag eröffnet und dienten in Zusammenarbeit mit dem gleichnamigen Tierpark einem guten Zweck: Aus Spenden kamen während des Festivals 15.000 Euro zum Schutz von Schneeleoparden zusammen.

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