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Zweite Fennistik-Studentin erhält Deutschland-Stipendium der DFG

Das zweite Jahr in Folge hat die DFG e.V. ein Deutschland-Stipendium vergeben, hier stellt sich die neue Stipendiatin vor. 

von SusanneT , 12.02.2020 — 0 Kommentare

  • Stipendiatin Susanne Triesch und Prof. Marja Järventausta, Mitgleid des Kuratoriums der DFG, bei der feierlichen Übergabe der Stipendien in Köln. © Michaela Weiler

  • Gruppenfoto der 310 Stipendiat*innen der Universität zu Köln mit Vertretenden der Förderer © Patric Fouad

Nachdem 2018 die Fennistikstudentin Claudia Nierste an der Universität Greifswald das erste Deutschland-Stipendium der DFG bekam, freut sich in diesem Studienjahr Susanne Triesch als eine von 310 Stipendiat*innen der Universität zu Köln über die Unterstützung der DFG.
Hier stellt sich die neue Stipendiatin vor:

Moin und Moi,
ich freue mich sehr, mich euch als neue Deutschland-Stipendiatin der DFG vorstellen zu können und bin dankbar für diese wertvolle Unterstützung.
Zur Zeit befinde ich mich im zweiten Jahr meines Fennistik-Masterstudiums an der Uni Köln, mit English Studies als Zweitfach. Mit dem Finnischen hat bei mir alles mit dem Studienbeginn angefangen. Das war 2012 an der Uni Greifswald, als ich mich praktisch ohne Vorkenntnisse für Fennistik als Studienfach entschieden habe, einfach nur, weil ich die Sprache so interessant fand und es mich gereizt hat, eine neue Sprache von Grund auf zu lernen und mich in eine andere Kultur zu vertiefen. Familien- oder sonstige Beziehungen nach Finnland hatte ich nicht, finnischen Metal habe ich noch nicht gehört und, auch das muss ich gestehen, nicht einmal die Mumins kannte ich – zum Glück habe ich dann schnell gelernt, was ich damit alles verpasst hatte.
Am Sprachen lernen haben mich immer besonders die Verbindungen zwischen Sprachen fasziniert, die ähnlichen oder unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten, die Eigenarten jeder einzelnen Sprache und Varietät. Das hat mich dazu geführt, mich dem Übersetzen zuzuwenden und in Leipzig Translatologie zu studieren. Seitdem übersetze ich neben dem Studium freiberuflich und habe dabei zum Beispiel für einen Dokumentarfilm finnisches Drehmaterial transkribiert und übersetzt, was eine sehr spannende Herausforderung war.

DFG-Mitglied bin ich selbst schon länger und habe mich während meiner Zeit in Leipzig an den wunderbaren Veranstaltungen dort wie dem Schlossfest zum Unabhängigkeitstag und dem Mittsommerfest beteiligt, bei denen Finnlandinteressierte und Finninnen und Finnen vor Ort zusammenkamen. Gerade diese Begegnungen mit Muttersprachler*innen sind für mich nicht nur für die Verbesserung meiner Sprachkenntnisse hilfreich, sondern gelebter Austausch und ein Miteinander, das Organisationen wie die DFG ermöglichen. Aktuell schreibe ich zusammen mit Claudia Artikel für unsere Rubrik MoinMoi mit vielfältigen Neuigkeiten aus Finnland und bin ich mitverantwortlich für den Twitter-Account.
Auch in Zukunft möchte ich die DFG mitgestalten, sowohl durch Online-Arbeit wie ich sie aktuell mache als auch durch Veranstaltungen vor Ort (wo auch immer das nach meinem Studium sein wird). Durch meine anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Umweltbereich weiß ich, wie wichtig einerseits und wie schwer es andererseits ist, als Verein sichtbar zu sein und neue Interessierte jeden Alters dazuzugewinnen. Vor diesen Herausforderungen steht auch die DFG und ich möchte gern mithelfen, die DFG besonders unter Jüngeren bekannt und beliebt zu machen. Dafür sind sicherlich alle Fennistkstudierende und andere Finnischlernende eine wichtige Zielgruppe, die wir durch noch mehr Online-Angebote auf verschiedenen Kanälen, aber auch durch spannende neue Veranstaltungen und enge Vernetzung mit den Schulen und Hochschulen erreichen können. Und auch das Stipendiumsprogramm ist natürlich eine großartige Möglichkeit, Studierende und die DFG noch näher zusammenzubringen und ein langfristiges Netzwerk zu schaffen. Noch einmal vielen Dank, liebe DFG, dass ich diese Möglichkeit nutzen kann!
Als Stipendiatin ausgezeichnet zu werden, ist außerdem insgesamt etwas Besonderes und eine schöne Erfahrung. Die Verleihung der Stipendien der Uni Köln brachte bei einem Get-Together alle 310 Stipendiat*innen und viele ihrer Förderer zusammen, sodass man sich mit anderen Studierenden verschiedenster Fachrichtungen austauschen und mehr über die Fördernden erfahren konnte. Es enstand ein Gefühl der Gemeinschaft und Anerkennung, das auch ein schöner Bestandteil der Stipendiumserfahrung ist. Dass die DFG als Förderer Teil des Deutschland-Stipendiums geworden ist und damit Studierende der Fennistik unterstützt, ist aus meiner Sicht ein sehr zu schätzender Schritt und ich hoffe, dass noch viele weitere Studierende in diesen Genuss kommen werden.

Wenn ihr mit mir Kontakt aufnehmen wollt, schreibt mir gern eine E-Mail (st-translation@posteo.de) oder vernetzt euch auf LinkedIn oder Twitter mit mir. Hauskaa tutustua!

PS: Warum kommt dieser Artikel eigentlich erst jetzt, wo doch der Stipendiumszeitraum schon seit letzten Oktober läuft? Das hat mit dem Auswahlprozess der Uni Köln zu tun, der für über 300 Stipendiat*innen seine Zeit braucht. Die feierliche Übergabe der Stipendiumsurkunden, von der die Fotos stammen, fand dadurch erst Ende Januar statt. Damit ist nun schon ein guter Teil der Stipendiatenzeit um, aber ich freue mich auf die verbleibende Zeit und werde der DFG auch danach eng verbunden bleiben.

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