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Der finnische Millennium-Technologiepreis wird an zwei britische Forscher vergeben

Jedes zweite Jahr zeichnet der Millennium-Preis wichtige Innovationen aus, die die Lebensqualität der Menschen verbessern. Dieses Jahr haben zwei Forscher der Universität Cambridge den Preis gewonnen.

von Fantine B. , 31.05.2021 — 0 Kommentare

Preisträger des Millennium-Technologiepreises David Klenerman und Shankar Balasubramanian mit dem finnischen Präsidenten Sauli Niinistö © Millennium Technology Prize 2020

Am 18.05. wurde der finnische Millennium-Technologiepreis zum neunten Mal vergeben. Zum ersten Mal geht er an zwei Forscher, die Professoren Shankar Balasubramanian und David Klenerman von der Universität Cambridge. Sie haben ihren Preis offiziell in Helsinki vom finnischen Präsidenten Sauli Niinistö erhalten.

Der Millennium-Preis ist mit einer Million Euro dotiert und zeichnet Innovationen aus, die die Lebensqualität der Menschen verbessern, eine nachhaltige Entwicklung fördern und wirtschaftlich nutzbar sind. Er wird jedes zweite Jahr vergeben und hätte schon letztes Jahr stattfinden sollen, aber wegen der Corona-Pandemie musste die Preisverleihung verschoben werden, obwohl die Stiftung der Technischen Akademie Finnlands ihre Entscheidung schon im Februar 2020 getroffen hatte. Zu dieser Zeit wusste man noch nicht, wie wichtig die Errungenschaften der beiden Forscher sein würden.

Shankar Balasubramanian und David Klenerman haben nämlich eine schnelle und günstigere Methode zur DNA-Sequenzierung entwickelt, eine sog. „Next Generation DNA Sequencing“. Das Patent für diese Methode wurde 1998 eingereicht und 2007 von der US-amerikanischen Firma Illumina kommerzialisiert.

Diese Methode erlaubt es, Krankheiten besser zu verstehen und zu behandeln und genetische Risiken festzustellen, aber auch Pflanzenkrankheiten zu untersuchen und Organismen zu identifizieren. Somit bringt diese Methode nicht nur die Medizin weiter, sondern auch z.B. die Landwirtschaft und die Biodiversitätsforschung.

In der Corona-Pandemie wurde sie benutzt, um das Virus zu analysieren und Impfstoffe zu entwickeln. Ohne diese Methode hätte die Sequenzierung des Virus Monate, vielleicht sogar Jahre statt ein paar Stunden gedauert.

Außerdem wird damit das Verhältnis zwischen Coronavirus und DNA untersucht, um zu verstehen, warum Menschen unterschiedlich auf das Virus reagieren. Im Projekt COVID-19 Host Genetics Initiative ist auch die finnische Forschungsgruppe FinnGen dabei. Ihr Ziel ist es, die Gen- und Gesundheitsdaten von einer halben Million Finnen bis 2023 zu sammeln, um den Einfluss von DNA auf Krankheitsrisiken zu erforschen.

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