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Zwei finnische Filme bei den Filmfestspielen von Cannes

Dieses Jahr wurden zwei finnische Filme bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes vorgeführt. Der eine wurde fast ausschließlich auf Russisch und der andere auf Somalisch gedreht.

von Fantine B. , 19.07.2021 — 0 Kommentare

Die finnische Schauspielerin Seidi Haarla (links), der Regisseur Juho Kuosmanen, der russische Schauspieler Yuriy Borisov, die russische Schauspielerin Dinara Drukarova. der finnische Schauspieler Tomi Alatalo und der Produzent Jussi Rantamäki vor der Premiere von „Hytti nro 6“ am 10.07. bei den Filmfestspielen von Cannes. © John MacDougall / AFP

Dieses Jahr haben die Internationalen Filmfestspiele von Cannes vom 6. bis zum 17. Juli stattgefunden. Zwei finnische Filme standen auf dem Programm: Hytti nro 6 (Compartment No. 6) von Juho Kuosmanen im Hauptwettbewerb und Guled & Nasra von Khadar Ayderus Ahmed in der Semaine de la Critique (die „internationale Kritikerwoche“).

Ersterer ist eine Verfilmung des Romans Abteil Nr. 6 von Rosa Liksom (von Stefan Moster ins Deutsche übersetzt), der von der Begegnung einer jungen Finnin und eines Russen im Zug auf der Reise durch ganz Sibirien erzählt. Die Hauptdarstellerin ist die Finnin Seidi Haarla und der Hauptdarsteller der Russe Yuriy Borisov. Die Wahl der Schauspieler hat zu Änderungen des Drehbuchs geführt, denn Seidi Haarla ist älter als Yuriy Borisov. Aber die Beziehung zwischen den beiden Charakteren sollte ohnehin ausgeglichener als im Buch sein.

Der Film wurde in Russland in einem echten, fahrenden Zug gedreht und es wird fast nur Russisch gesprochen. Auch für den Regisseur Juho Kuosmanen war dies eine Herausforderung, da er auf Russisch arbeiten musste.

Die Premiere fand am 10.07. statt und am Ende der Woche hat der Film den Großen Preis der Jury, den zweitwichtigsten Preis der Filmfestspiele, gewonnen. Bisher hatte nur Aki Kaurismäki 2002 mit seinem Film Mies vailla menneisyyttä (Der Mann ohne Vergangenheit) diesen Preis gewonnen.

Der andere finnische Film, Guled & Nasra, wurde am 07.07. während der Semaine de la Critique aufgeführt. Es geht um den Grabengräber Guled, der verzweifelt versucht, Geld zu sammeln, um seine Frau Nasra zu heilen, die an einer Nierenerkrankung leidet.

Es ist der erste finnische Film, der vollständig in Afrika, genauer gesagt in Djibouti, und auf Somalisch gedreht wurde. Sowohl der finnische Regisseur Khadar Ayderus Ahmed, der finnische Hauptdarsteller Omar Abdi als auch die kanadische Hauptdarstellerin Yasmin Warawe sind in Somalia geboren.

Den Hauptpreis der Kritikerwoche hat der ägyptische Film Feathers von Omar El Zohairin gewonnen, aber für Khamar Ayderus Ahmed ist schon mit der einfachen Nominierung seines Filmes ein Traum in Erfüllung gegangen. Es ist außerdem der erste finnische Film, der für diese Kategorie nominiert wurde.

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