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Helsinkis letztes Kohlekraftwerk schließt 2024

Finnland plant den Kohleausstieg bis 2029 - eventuell sogar vier Jahre früher. In Helsinki sind noch zwei Kohlekraftwerke in Betrieb: Das Kraftwerk in Hanasaari schließt 2023, Salmisaari ein Jahr später. 

von Swantje , 23.12.2021 — 0 Kommentare

Finnland plant den Kohleausstieg bis 2029. © Chris LeBoutillier / unsplash

Das letzte Kohlekraftwerk im Helsinkier Stadtviertel Salmisaari wird 2024 früher als gedacht schließen. So hatte es am Dienstag der Vorstand des Energiekonzerns Helen beschlossen. Der Vorstandsvorsitzende Osmo Soininvaara, der sich viel mit Umweltschutz befasst, freute sich sichtlich, dies der Presse mitteilen zu können. Neben dem Umweltaspekt spielte auch das Finanzielle eine Rolle, da das Einstellen der Kohleverbrennung nun auch endlich finanziell rentabel sei. Das rührt unter anderem daher, dass die EU die Preise für Emissionszertifikate deutlich erhöht hat. Diese sind für ein Unternehmen, welches Kohlenstoffdioxid ausstößt, zwingend zu erwerben. Im Jahr 2015 lag der Preis pro Tonne CO2 noch bei 8,50 €. Mittlerweile kostet sie 80 €.  

In Helsinki ist derzeit auch noch das Kraftwerk in Hanasaari in Betrieb. 2015 wurde beschlossen, dass dieses 2024 geschlossen werden soll. Es schon im selben Jahr zu schließen, wäre finanziell nicht tragbar gewesen. 2021 wurde bekannt gegeben, dass es schon ein Jahr früher abgestellt werden kann. Ersatz für die fehlende Kohle soll das Biomasseheizkraftwerk in Vuosaari bringen. Allerdings wird hiermit nur rund ein Viertel der Energie von Hanasaari erzeugt werden können.

Noch sind in Finnland acht Kraftwerke, in denen zumindest zum Teil Kohle als Brennstoff verwendet wird, in Betrieb. Offiziell wird der Kohleausstieg im Mai 2029 geschafft sein, doch die meisten Energieproduzenten wollen schon bis 2025 auf Kohle verzichten. Die Produzenten wollen insgesamt über eine Milliarde Euro investieren, um sie zu ersetzen. Als Anreiz hierfür bietet die Regierung Investitionshilfen für Energieproduzenten, die bis 2025 den Kohleausstieg schaffen.  

Zu den Alternativen für Kohle zählen unter anderem industrielle Abwärme, Geothermie und Müllverbrennung. Geld soll auch in neue Technologien wie Wärmepumpen investiert werden.

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